GdP-Position für friedlichen Fußball; Fußballeinsätze und Gewalt

GdP-Position für friedlichen Fußball

Fußball fasziniert Millionen von Menschen, die Zuschauerzahlen steigen stetig. Viele tausend Fans begleiten Fußballspiele friedlich und gewaltfrei. Dennoch nimmt die Zahl gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen Fans und Polizei seit vielen Jahren zu. Früher beschränkte sich die Gewalt auf Fans einiger Vereine. Inzwischen durchzieht das Phänomen den Fußball jedoch von der ersten bis zur fünften Liga – und hat nahezu jeden Verein erfasst. Angesichts der wachsenden Gewalt hatte die GdP 2014 ein Strategiepapier veröffentlicht: „12 Positionen der Gewerkschaft der Polizei für friedlichen Fußball“. Darin analysiert die Gewerkschaft die vielfältigen Facetten des Problems und präsentiert zahlreiche Handlungsoptionen, darunter Stadionverbote, Strafverfahren gegen jugendliche Gewalttäter und ein Alkoholverbot im Bereich des ÖPNV. Auf Grund der weiteren Zuspitzung des Problems hat die GdP jetzt ihren Appell erneuert. In einem Gespräch mit der Passauer Neuen Presse kritisierte der GdP-Bundesvorsitzende Oliver Malchow zudem, dass die Deutsche Fußball Liga GmbH eine Reihe von Hochrisikospielen an den Osterfeiertagen angesetzt hatte: „Da wird keine Rücksicht auf die Polizeikräfte genommen.“ Viele KollegInnen seien sieben Tage die Woche im Dauereinsatz, oft bis zur Erschöpfung. „Wenn sie dann selbst an den Feiertagen nicht bei ihren Familien sein können, geht das schon an die Grenze.“

Quelle: Beamten-Magazin 04/2017

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2018