Hochschulen – Quo vadis?; Sachsen-Anhalt

Hochschulen – Quo vadis?

Zwischen 2017 und 2024 sollen keine weiteren Haushaltsstellen im Hochschulbereich abgebaut werden, so legt es die zwischen Sächsischer Staatsregierung und den staatlichen Hochschulen unterzeichnete „Zuschussvereinbarung 2017 bis 2024“ fest. Diese sieht jedoch ebenfalls eine Reduzierung der Studienplätze

»Mehr Dauerstellen und länger laufende Fristverträge sind unerlässlich.«

ab 2020 vor und stößt damit bei der GEW auf Kritik. Insbesondere angesichts der großen Nachfrage an Studienplätzen ist das nicht nachvollziehbar. Bisher seien alle Prognosen über künftige Studierendenzahlen regelmäßig in der Realität übertroffen worden. Die GEW fordert die Hochschulen zudem erneut auf, alle Möglichkeiten zu nutzen, um gute Beschäftigungsbedingungen zu bieten. Mehr Dauerstellen und länger laufende Fristverträge seien unerlässlich. „Sachsens Universitäten, Fach- und Kunsthochschulen – im Übrigen ebenso wie die Studienakademien der Berufsakademie Sachsen – brauchen eine ausreichende Grundfinanzierung, um ihre Aufgaben erfüllen zu können und ihre Beschäftigten benötigen attraktive Arbeitsbedingungen“, so der stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Sachsen, David Jugel.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2017

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