ver.di für neuen Vorruhestand; Postnachfolgeunternehmen

ver.di für neuen Vorruhestand

Die Bundesregierung plant eine neue Vorruhestandsregelung für BeamtInnen aller Laufbahnen bei Post, Postbank und Telekom. Die alte Regelung ist zum Jahresende 2016 ausgelaufen. ver.di hatte sich mit Nachdruck dafür eingesetzt, dass den verbeamteten Beschäftigten der Unternehmen auch künftig eine Perspektive für eine vorzeitige Zurruhesetzung geschaffen werden müsse, wenn keine anderweitige Verwendungsmöglichkeit mehr bestehe. Die geplante Vorruhestandsregelung unterscheidet sich allerdings deutlich von der ausgelaufenen: Neu ist die Anforderung eines aktiven sozialen Engagements. Dieses können die BeamtInnen erbringen, indem sie innerhalb

Neu ist die Anforderung eines aktiven sozialen Engagements

von drei Jahren nach ihrer Zurruhesetzung einen 12monatigen Bundesfreiwilligendienst ableisten, ein ehrenamtliches Engagement von 1.000 Stunden nachweisen oder die Voraussetzungen einer Pflegeoder Betreuungszeit für Angehörige oder Kinder unter 18 Jahren erfüllen. Einen Rechtsanspruch soll es auch künftig nicht geben und es bleibt dabei, dass die Betroffenen das 55. Lebensjahr vollendet haben müssen, eine anderweitige Verwendungsmöglichkeit fehlt und keine betrieblichen oder betriebswirtschaftlichen Belange entgegenstehen. Die neue Regelung wird bis Ende 2020 befristet. Im Beteiligungsgespräch mit dem zuständigen Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium am 4. Januar haben ver.di und DGB die Pläne begrüßt.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2017

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019