Lehrerbeauftragte starten Petition; Berlin

Lehrerbeauftragte starten Petition

„Wir fordern gerechte Bezahlung und berufliche Perspektiven für Lehrbeauftragte an Berliner Hochschulen“, so heißt es in einer Petition der Lehrbeauftragten, die von der GEW unterstützt wird. Ziel ist es, den Regierenden Bürgermeister und Senator für Wissenschaft und Forschung, Michael Müller (SPD), sowie die PräsidentInnen der Berliner Hochschulen auf die prekäre Situation der Lehrbeauftragten aufmerksam zu machen und Verbesserungen zu erreichen. Schließlich habe die Regierungskoalition in Berlin in ihrer Koalitionsvereinbarung beschlossen, „einen Paradigmenwechsel in der Personalpolitik an den Berliner Hochschulen einzuleiten“. Für Daueraufgaben wolle man Dauerstellen schaffen und die Mindesthonorare für Lehraufträge erhöhen. Die Lehrbeauftragten fordern nun Taten. Reguläre Lehrveranstaltungen müssten durch hauptberufliche Lehrkräfte abgedeckt werden, Honorare müssten in Anlehnung an die tarifliche Bezahlung vergleichbarer hauptberuflicher Beschäftigter erhöht werden, die berufliche Entwicklung der Lehrbeauftragten müsse von den Hochschulen unterstützt werden und der Senat müsse Kontrollinstrumente entwickeln, um sicherzustellen, dass die Finanzmittel zu ihren Zwecken angewandt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2017

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