Erfolg bei funktionsgerechter Bezahlung; Thüringen

Erfolg bei funktionsgerechter Bezahlung

Nachdem das Bundesarbeitsgericht einer als ständige Vertreterin des Schulleiters angestellten Lehrerin rückwirkend die Eingruppierung in die Entgeltgruppe E 14 zugesprochen hat, forderte die GEW eine Übertragung auf Funktionsämter an den 800 staatlichen Schulen. Die klagende Pädagogin hatte zwar die Aufgaben einer Schulleiterin erfüllt, wurde aber jahrelang lediglich wie eine Lehrerin bezahlt. Im konkreten Fall macht das eine Gehaltsdifferenz in Höhe von ca. 900 Euro brutto pro Monat aus. Mit dem Urteil, das mit dem Rechtsschutz der GEW Thüringen erkämpft wurde, sieht sich die Gewerkschaft auf einem guten Weg im Bemühen um eine funktionsgerechte Bezahlung. Sie forderte Angestellte bestellte SchulleiterInnen und deren ständige VertreterInnen auf, ihre Ansprüche auf Eingruppierung und Vergütung aus der höherwertigen Tätigkeit geltend zu machen.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2016

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