Millionen in den Sand gesetzt; Rechnungshofberichte

Millionen in den Sand gesetzt

Ganze 53 Millionen Euro hat das Bundesinnenministerium (BMI) bei den „Netzen des Bundes“ unnütz ausgegeben. So steht es im Bericht des Bundesrechnungshofes (BRH) vom November. Erst kaufte das BMI für 27 Millionen Euro unter anderem schrankgroße Router. Dann entschied es, die Datennetze doch nicht selbst zu betreiben, sondern extern zu vergeben. Der externe Dienstleister wollte die Geräte nicht übernehmen. Außerdem hat das BMI für 26 Millionen Euro Rechenzentren gemietet. Diese standen weitgehend leer. Ein gesonderter Bericht des BRH deckte zudem Vertuschungen im „Beraterbericht 2013“ auf. Die Bundesregierung hatte angegeben, insgesamt 33 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben zu haben. Schon eine einzige Stichprobe förderte externe Beratungsaufträge im Umfang von weiteren 33,2 Millionen Euro zu Tage. Das Fazit des BRH: Die Praxis bei externen Beratungen sei potenziell geeignet, die Integrität der Bundesverwaltung zu gefährden.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2016

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019