Einig bei Personalaufbau – Absage bei Arbeitszeit; Nordrhein-Westfalen

Einig bei Personalaufbau – Absage bei Arbeitszeit

„Nach jahrelangen Kürzungen im öffentlichen Dienst hat die Landesregierung einen neuen Kurs eingeschlagen“, erklärte der DGB-Bezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber zur Eröffnung der Landespersonalrätekonferenz Anfang November in Kamen, „dies ist vor allem der beharrlichen Arbeit der Gewerkschaften und dem Engagement ihrer Personalräte zu verdanken.“ Aufgrund des gemeinsamen Protestes seien massive Verschlechterungen im Personalvertretungsgesetz zurückgenommen und weitreichende finanzielle Sonderopfer der BeamtInnen verhindert worden. „Zudem konnten wir in Verhandlungen mit der Landesregierung eine regelmäßige Erhöhung der Beamtenbesoldung durchsetzen“, so Meyer-Lauber. Trotz dieser Erfolge gebe es für die Gewerkschaften im öffentlichen Dienst weiterhin viel zu tun. „Auch wenn die amtierende Landesregierung erkannt hat, dass Sparen auf dem Rücken des Personals der falsche Weg zur Konsolidierung des Landeshaushaltes ist, muss noch viel geschehen, um die Fehler der Vergangenheit zu beseitigen und für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt zu sein“, so der DGB-Chef. „Diese Landesregierung ist mit den Gewerkschaften auf einer Linie, wenn es darum geht, genügend Personal vorzuhalten“, erklärte NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD), „das haben wir in vielen Bereichen, wie der Polizei oder bei den Bezirksregierungen, in den letzten Jahren unter Beweis gestellt. Wir stellen zusätzliches Personal ein und bilden mehr Nachwuchskräfte aus.“ Eine klare Absage erteilte er der Forderung nach einer Reduzierung der Arbeitszeit der BeamtInnen.

Foto: shutterstock.de/Graphic Compressor

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2016

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