Geld da, Wille fehlt; Hessen

Geld da, Wille fehlt

Im Zuge der Zweiten Lesung des Haushaltsentwurfs 2017 forderte der DGB Hessen-Thüringen Ende November die hessische Landesregierung erneut auf, nicht länger Politik auf dem Rücken der Beschäftigten im öffentlichen Dienst zu machen. „Die jüngsten Zahlen der Steuerschätzung machen die Behauptung der Landesregierung, es sei kein Geld da für die Eins-zu-Eins-Übertragung des Tarifergebnisses auf die hessischen Beamtinnen und Beamten, erneut zunichte“, erklärte DGB-Chefin Gabriele Kailing. In Hessen werde ein Teil der BeamtInnen von der gesamtwirtschaftlichen Lohnentwicklung abgekoppelt. Damit dürfte es schwer werden, junge Menschen für den öffentlichen Dienst zu begeistern. „Die geplante Reduzierung der Wochenarbeitszeit ab 2017 von 42 auf 41 Stunden ist zwar ein erster

»Wir fordern daher die sofortige Reduzierung auf eine 40-Stunden-Woche«

Schritt in die richtige Richtung, dieser reicht aber bei weitem nicht aus“, so Kailing, „wir fordern daher die sofortige Reduzierung auf eine 40-Stunden-Woche und nicht zuletzt die Rückkehr des Landes in die Tarifgemeinschaft der Länder.“

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2016

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