#sicherunterwegs; Bahn

#sicherunterwegs

Eine Zugbegleiterin wird von einem „Fahrgast“ geohrfeigt, weil sie ihn darauf hinweist, dass er eine falsche Verbundkarte hat. Eine andere Kollegin steht im Zug alleine rund 20 angetrunkenen Fußballfans gegenüber. Damit solche Vorfälle nicht länger Alltag sind, setzt sich die EVG mit der Kampagne #sicherunterwegs für mehr Sicherheit ein. Für den 19. September hatte die EVG dazu Eisenbahnverkehrsunternehmen, Verbände, Gewerkschaften und die Bundespolizei zu einem „Runden Tisch“ nach Berlin eingeladen. Dabei gab es nur ein Thema: Mehr Sicherheit für die Beschäftigten und Kunden in Zügen und Bussen sowie auf Bahnhöfen. Nach der vierstündigen Beratung zeigte sich der stellvertretende EVG-Vorsitzende Klaus-Dieter Hommel zuversichtlich: „Der Grundkonsens steht, die von der EVG vorbereitete ‚Berliner Erklärung‘ ist bei den Teilnehmern des ‚Runden Tisches‘ auf große Zustimmung gestoßen.“ Um konkrete Verbesserungen für die KollegInnen zu erreichen, müsse die EVG jedoch mit jedem einzelnen Unternehmen detaillierte Vereinbarungen treffen. „Wir wollen und werden die Arbeitgeber da nicht aus ihrer Verantwortung entlassen“, so der EVG-Vize. „Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter hat einen rechtlichen Anspruch auf körperliche Unversehrtheit und den wird die EVG einfordern“, erklärte Hommel.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2016

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