„Könnte, könnte, könnte“; Sachsen

„Könnte, könnte, könnte“

Noch lange nicht erreicht ist ein Personalzuwachs bei der sächsischen Polizei. Hier geistert seit Monaten die Größenordnung von eintausend zusätzlichen PolizistInnen durch die politische Debatte. Ins Spiel gebracht hatte sie die Fachkommission zur Evaluierung der sächsischen Polizei schon zu Jahresanfang. In der „Berliner Erklärung der Innenminister und -senatoren von CDU und CSU zu Sicherheit und Zusammenhalt in Deutschland“ vom August sieht die GdP einen weiteren Beleg für eine Kurskorrektur. „Man könnte sagen, dass die Politiker zunehmend die Vorschläge und Ideen der Gewerkschaft der Polizei aufgreifen“, sagte GdP-Landeschef Hagen Husgen Ende August, „dies könnte uns sehr freuen –

»Dies könnte uns sehr freuen – aber das sind zu viele ‘könnte‘.«

aber das sind zu viele ‘könnte‘.“ Angesichts des Ausscheidens älterer KollegInnen und des bestehenden Einstellungskorridors werde ein Personalzuwachs um eintausend KollegInnen erst 2026 erreicht werden. Deshalb fordert die GdP Sachsen die Erhöhung des Einstellungskorridors auf 800 Neueinstellungen pro Jahr. Nur so könne der Zeitraum des Personalzuwachses verkürzt werden.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2016

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