Frist für die Befristung; Hamburg

Frist für die Befristung

Ver.di kann sich über erste praktische Erfolge ihrer Kampagne „(UN)Befristet“ freuen. Nach der im Koalitionsvertrag vereinbarten Reduzierung von befristeter Beschäftigung im öffentlichen Bereich der Hansestadt und einem entsprechenden Bürgerschaftsbeschluss, gehen nun öffentliche Unternehmen an die Umsetzung. Am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) wurden die meisten sachgrundlosen Befristungen durch einen Vorstandsbeschluss bereits ausgeschlossen. „Wir haben jahrelang als Personalräte und Gewerkschafter Druck gegen diese Form der prekären Beschäftigung gemacht“, betonte Petra Klöppelt, Personalrätin am UKE, „jetzt können wir mit Stolz sagen, dass es ab sofort kaum noch grundlose Befristungen bei einem der größten Arbeitgeber in der Stadt gibt.“ Der angenommene Regierungsantrag sieht befristete Beschäftigung lediglich in Ausnahmefällen vor und fordert unter anderem die Entfristung aller Arbeitsverhältnisse im öffentlichen Bereich nach sechs Monaten. Nur mit einem Sachgrund, wie beispielsweise einer Krankheitsvertretung, soll dann weiter befristet werden können.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2016

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