Reiner Hoffmann diskutiert über Zukunft der Arbeit; Zukunftskongress Staat & Verwaltung

Reiner Hoffmann diskutiert über Zukunft der Arbeit

Ende Juni fand der vierte „Zukunftskongress Staat & Verwaltung“ unter Schirmherrschaft des Bundesinnenministers Thomas de Maizière statt. Dieser eröffnete den Kongress als Moderator einer Diskussion zur Frage: „Wie fördern wir den gesellschaftlichen Zusammenhalt?“ Gefragt war dabei auch Reiner Hoffmann, Vorsitzender des DGB, welcher in diesem Jahr wieder institutioneller Partner des Kongresses war. Hoffmanns Appell: „Langzeitarbeitslose, Jugendliche ohne Schulabschluss und Geflüchtete dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.“ Interkulturelles Lernen müsse in der Grundschule beginnen. Nach einem Besuch am DGB-Stand diskutierte Hoffmann mit Thorben Albrecht, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, über die „Arbeitswelt 4.0“ in der Verwaltung. Hoffmann unterstrich, dass gute Arbeit in den Dienststellen von der Partizipation und der Mitbestimmung der Beschäftigten abhinge. „In der vernetzten Verwaltung macht die Gestaltung von Arbeit nicht mehr an Ressortgrenzen halt“, so Hoffmann, „daher braucht es verbindliche ressortübergreifende Mitbestimmungsmöglichkeiten.“ Handlungsbedarf sieht der DGB Chef bei der Weiterbildung in der öffentlichen Verwaltung: „Hier brauchen wir mehr Rechte für die Beschäftigten“.

Quelle: Beamten-Magazin 07/2016

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