Ein trauriges Bild; Berlin

Ein trauriges Bild

Mehr als 350 Berliner SozialarbeiterInnen haben am 2. Juni zum wiederholten Male für eine bessere Personalausstattung der Regionalen Sozialen Dienste (RSD) der Jugendämter demonstriert. Schwarz gekleidet zogen sie von der Finanzverwaltung bis zum Roten Rathaus. Auf diese Weise demonstrierten sie ihre Trauer. Seit Jahren kämpfen die Beschäftigten für bessere Bedingungen, für eine Mindest-Personalausstattung sowie für eine bessere Bezahlung. „Die Situation hat sich nur teilweise verbessert und es ist festzustellen, dass die wichtigsten Forderungen nach deutlich mehr Personal und einer Fallzahlbegrenzung bislang nicht erfüllt worden sind“, erklärte ver.di-Sprecher Andreas Splanemann. „Der RSD leistet Krisenhilfe und Kinderschutz, er unterstützt Familien, Kinder und Jugendliche bei Überforderung, Gefährdung und Konflikten“, unterstrich der GEW-Vorsitzende Tom Erdmann, „für diese äußerst verantwortungsvolle Aufgabe gibt es viel zu wenig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“

Trauerzug am 2. Juni 2016 angesichts der Personalausstattung der Regionalen Sozialen Dienste der Berliner Jugendämter. Foto: Andreas Kraft/GEW Berlin

Quelle: Beamten-Magazin 06/2016

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