Post von der Senatorin; Bremen

Post von der Senatorin

Im März erhielten Angestellte Lehrkräfte in Bremen einen Brief der Senatorin. Er informiert über die Entgeltordnung für Lehrkräfte. Sie war vor gut einem Jahr von Beamtenbund und Tarifgemeinschaft deutscher Länder unterzeichnet worden. Die GEW hatte dieses Angebot der Arbeitgeber als unzureichend abgelehnt. Denn es sah nur marginale Verbesserungen in wenigen Tätigkeitsbereichen vor. Gleichzeitig drohte in einigen Fällen gar eine Verschlechterung. Wer nicht unter diesen Tarifvertrag fällt, hat bis zum 31. Juli 2016 die Möglichkeit, eine „Angleichungszulage“ von zunächst 30 Euro zu beantragen. Vereinfacht gesagt soll damit nach Angaben der GEW „einigen Lehrkräften die Zustimmung zur Benachteiligung einer unzureichenden Eingruppierung abgekauft werden“. Die Gewerkschaft bietet ihren Mitgliedern nun eine kostenlose Prüfung und Beratung an, ob sich dieses Angebot für sie positiv auswirkt oder Stolperfallen birgt. So können beispielsweise auch Höhergruppierungen unter bestimmten Voraussetzungen zu Gehaltsverlusten führen. Der Haken für den Arbeitgeber: Werden die Regeln aus dem „dbb-Tarifvertrag“ einzelvertraglich vereinbart, entsteht daraus keine „Friedenspflicht“ für die Mitglieder der GEW, wenn diese zu Arbeitskampfmaßnahmen für Verbesserungen aufruft.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2016

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