In der Oper für die Kita; Schleswig-Holstein

In der Oper für die Kita

In der Kieler Oper fand Anfang März eine Veranstaltung für Fachkräfte aus Kindertagesstätten statt. Sie war Bestandteil des Bundesprogramms „Qualität vor Ort“. Eingeladen hatten die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die GEW-Landesvorsitzende Astrid Henke beurteilte dies als keine schlechte Idee, erwartete aber von der Politik „mehr als Diskussionen im Ambiente der Hochkultur“. Konkret macht sich die GEW für mehr Qualität und bessere Arbeitsbedingungen in den Kitas stark. „In den Kitas müssen die ‚tragischen Opern‘ bei schlechten Rahmenbedingungen endlich runter vom Spielplan“, forderte Henke. Die Zahl der Kinder, für die einzelne ErzieherInnen Verantwortung tragen, sei einfach zu groß. „Es macht für die Arbeit einen großen Unterschied, um wie viele Kinder sich eine Fachkraft kümmern muss. Das ist für die Qualität der Arbeit und für die Arbeitsbedingungen ganz entscheidend“, erklärte Henke.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2016

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