Aktionstag für die Aufwertung; Berlin

Aktionstag für die Aufwertung

Am 8. März zogen ErzieherInnen und SozialpädagogInnen vor die Berliner Bildungsverwaltung. Weil der Frauentag nicht nur ein Tag zum Feiern, sondern auch ein Kampftag ist, taten sie beides: feiern und demonstrieren. In der Kritik stand dabei die Einkommenslücke zu ErzieherInnen und SozialpädagogInnen in den Kommunen des Nachbarlandes. Sie beträgt bis zu 400 Euro monatlich. Hintergrund sind die unterschiedlichen Tarifwerke. Während die KollegInnen in Brandenburgs Kommunen dem TVöD unterfallen, gilt für das Land Berlin der TV-L. Die im Herbst letzten Jahres für die kommunalen ErzieherInnen und SozialpädagogInnen erzielten Verbesserungen forderten die DemonstrantInnen auch für Berlin. Auch wenn dieser Abschluss nicht alle Erwartungen erfüllt habe, sei er doch ein wichtiger Beitrag für die Aufwertung und Anerkennung der sozialpädagogischen Berufe.

Mehr „Mäuse“ in Höhe von 400 Euro monatlich für Beschäftigte im Sozial- und Erziehungsdienst forderten die Gewerkschaften am 8. März 2016 von der Berliner Bildungssenatorin Sandra Scheeres. Foto: Chr. v. Polentz/transitfoto.de

Quelle: Beamten-Magazin 03/2016

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