Flüchtlingsintegration nur mit Guter Arbeit; Niedersachsen


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Flüchtlingsintegration nur mit Guter Arbeit

Der DGB Niedersachsen hat Forderungen an die Landesregierung zur Verbesserung der Situation der Geflüchteten aufgestellt. In der aktuellen Situation räche sich der massive Personal- und Stellenabbau der letzten Jahre. Nun seien unbefristete Einstellungen insbesondere in der unmittelbaren Landesverwaltung und den Kommunen notwendig. Ob der öffentliche Dienst nun ad hoc ausreichend Nachwuchs finde, ist nach Ansicht des DGB auch eine Frage der Bedingungen. Das Land müsse mehr Nachwuchs ausbilden und eine

Übernahme in den öffentlichen Dienst gewährleisten. Dabei müssten auch gezielt Menschen mit Migrationshintergrund eingestellt werden.

Ganz klar geht es dem DGB dabei nicht nur um die Gewinnung neuer KollegInnen. Um kurzfristigen Personalengpässen zu begegnen, solle das Land den Beschäftigten für die außergewöhnlichen Belastungen Zulagen gewähren. Teilzeitbeschäftigten, die mehr arbeiten möchten, soll nach Ansicht des DGB eine Aufstockung ermöglicht werden. Bisher befristet Beschäftigten müsse die Möglichkeit gegeben werden, das Arbeitsverhältnis unbefristet fortzusetzen. Besonders prekär sind die Beschäftigungsbedingungen derzeit bei Lehrkräften für Deutsch als Fremdsprache. Hier fordert der DGB ein Mindesthonorar von 30 Euro pro Stunde. Doch das soll nur ein erster Schritt sein. Aus Gewerkschaftssicht werden auch sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse angestrebt.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2016

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