Henkel hats nicht im Griff; Berlin

Henkel hats nicht im Griff

„Der Berliner Innensenator wirkt hilflos angesichts der dramatischen Personalnot, die inzwischen in vielen Bereichen des öffentlichen Dienstes von Berlin zu beobachten ist“, erklärte DGB-Bezirksvorsitzende Doro Zinke. Anlass ist ein aktuelles Gesetzgebungsvorhaben, mit dem die Reaktivierung von bereits pensionierten BeamtInnen erleichtert werden soll. „Jahrelang konnte der Senat Beschäftigte des öffentlichen Diensts nicht früh genug durch den Ruhestand loswerden – Hauptsache die Personalkostenquote sinkt“, so Zinke. „Jetzt ist die Personalnot so groß, dass sogar Pensionäre und Rentner wieder zurückgeholt werden müssen.“ Viele Beschäftigte arbeiteten seit Monaten unter zum Teil unzumutbaren Zuständen weit über ihre Belastungsgrenzen hinaus, um den Flüchtlingen zu helfen. Eine Entlastung der Beschäftigten begrüßt der DGB daher ausdrücklich. Aber das Stopfen von Personallöchern mit Beschäftigten aus anderen Dienststellen oder Pensionären und Rentnern könne laut Zinke allenfalls eine kurzfristige Übergangslösung sein. Der DGB fordert stattdessen eine strategische Personalbedarfsplanung. Diese solle sich am tatsächlichen Bedarf orientieren.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2016

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