ReFAIRendariat sieht anders aus!; Sachsen

ReFAIRendariat sieht anders aus!

Über 700 Lehramtsstudierende demonstrierten mit ihrer GEW im November vor dem Kultusministerium. Anlass der Demonstration war die geplante Reform des Vorbereitungsdienstes (Referendariat). Das Ministerium hatte weder die betroffenen Studierenden noch die

"Kultus wir müssen (mit)reden!", so die Botschaft der Demonstranten am 23. November 2015 vor dem sächsischen Kultusministerium.

Foto: Burkhard Naumann/GEW Sachsen

GEW einbezogen. Unter dem Motto „Wenn Sachsen ohne uns entscheidet, entscheiden wir: Ohne Sachsen“ wurde das undemokratische Verfahren kritisiert. Der Protest richtete sich auch gegen die hohe Arbeitsbelastung im Vorbereitungsdienst. Die Bezahlung sei „knapp an der Armutsgrenze“. Die Beurteilungen durch

»Wenn Sachsen ohne uns entscheidet, entscheiden wir: Ohne Sachsen «

SchulleiterInnen empfanden viele DemonstrantInnen als wenig sinnhaft. Vielen fehlt auch ein Mitspracherecht im Vorbereitungsdienst. Gemeinsam skandierten die Teilnehmenden: „Hört uns zu, sonst hören wir auf.“ In ihrem Aufruf wiesen sie darauf hin, prekäre Bedingungen könnten zum Abbruch der Ausbildung oder einer Abwanderung in andere Bundesländer führen. Ein erster Erfolg wurde bereits während der Demonstration erzielt: Die Staatliche Kommission Lehrerbildung, welche zeitgleich tagte, lud spontan zusätzliche StudierendenvertreterInnen zur Diskussion ein.

Quelle: Beamten-Magazin 11.-12/2015

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