Bundesregierung will intelligent vernetzen; Bund

Bundesregierung will intelligent vernetzen

Die Bundesregierung hat ihre „Strategie intelligente Vernetzung“ beschlossen, um die systematische Digitalisierung in den zentralen Bereichen des Gemeinwesens voranzutreiben. 

Hierzu zählen unter anderen die Verwaltung, der Verkehrs-, Bildungs- und der Gesundheitssektor. Akteure sollen mittels innovativer Technologien und Anwendungen bereichsübergreifend vernetzt werden. Dabei soll vor allem die Orientierung an den NutzerInnen verbessert werden. Ideen, Projekte und gute Praxisbeispiele hierzu können auf der Plattform „Initiative Intelligente Vernetzung“ von Jeder und Jedem eingebracht, diskutiert und bewertet werden. Bei der Plattform handelt es sich um ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Gegenüber dem DGB unterstrich Projektleiter Thilo Zelt, dass es der Initiative weniger um „große Lösungen“ gehe.

Im Vordergrund stünde vielmehr die Förderung regionaler Aktivitäten, die Interoperabilität groß schreiben. Interoperabel meint dabei, dass ganz unterschiedliche Systeme nahtlos zusammenarbeiten können. Die Projekthomepage zeigt viele Beispiele auf. So können auch umfangreiche Berichtspflichten von Unternehmen inzwischen vollautomatisch gegenüber den unterschiedlichen staatlichen Stellen erfüllt werden. Auch bei neuen oder veränderten Berichtspflichten bleibt der Aufwand gering. Durch solche Lösungen können „Bürokratiekosten“ gesenkt werden, ohne die gesellschaftspolitisch wichtigen rechtlichen Pflichten der Unternehmen anzutasten.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2015

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