Mehr Chancengleichheit, bitte!; Baden-Württemberg

Mehr Chancengleichheit, bitte!

Ende September hat das grün-rote Kabinett die Novellierung des Chancengleichheitsgesetzes auf den Weg gebracht. „Wir begrüßen es sehr, dass diese dringend notwendige Gesetzesänderung hin zu mehr Chancengerechtigkeit von Frauen im öffentlichen Dienst jetzt in die Zielgerade einbiegt“, sagte die stellvertretende DGB-Landesvorsitzende Gabriele Frenzer-Wolf. Mit dem Gesetz sollen die Rechte der Beauftragten für Chancengleichheit in den Behörden gestärkt werden. „Das ist wichtig, denn noch immer sind Frauen in Auswahlverfahren und bei Beförderungsentscheidungen benachteiligt. Wirkungsvolle Frauenförderung beginnt daher bereits mit den Bewerbungsverfahren“, betonte Frenzer-Wolf. Baden-Württemberg will zukünftig nicht mehr das einzige Bundesland

»Wirkungsvolle Frauenförderung beginnt mit den Bewerbungsverfahren«

sein, in dem kommunale Gleichstellungsbeauftragte nicht verpflichtend vorgeschrieben sind. Einziger Wermutstropfen: „Wir hätten uns gewünscht, dass das Gesetz für deutlich mehr Kommunen einen Stellenanteil in der Verwaltung vorsieht“, so Frenzer-Wolf, „aber der Anfang ist gemacht.“ Auch den Mindestfrauenanteil für Gremien nannte der DGB überfällig. Er soll bis 2019 auf 50 Prozent steigen.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2015

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