Mirjam Muhs, Politische Referentin Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Foto: DGB/Simone M. Neumann

Mirjam Muhs
Politische Referentin
Abteilung Öffentlicher Dienst und Beamtenpolitik beim DGB-Bundesvorstand

Liebe Leserinnen und Leser,

nachhaltige Mitbestimmung erfordert zum einen ein zeitgemäßes Personalvertretungsrecht. Zum anderen setzt sie vor allem das Engagement der Akteure in den Dienststellen voraus. Erst der Personalrat erweckt das Personalvertretungsrecht zum Leben.

Im November wird der Deutsche Personalräte-Preis 2015 im Rahmen des Schöneberger Forums in Berlin verliehen. Hinter den Kulissen laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren. Ende Juni tagte die Jury: Expertinnen und Experten aus Verwaltung, Wissenschaft und Gewerkschaften konnten aus 50 Einsendungen auswählen. Sie nominierten zehn Projekte für die Auszeichnung. Lesen Sie ab Seite 4, welche Initiativen nominiert wurden.

Kriterien für die Bewertung der einzelnen Projekte waren deren konkrete Auswirkungen auf die Arbeit und die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten sowie die Umsetzbarkeit und Übertragbarkeit auf andere Dienststellen. Darüber hinaus prüften die Jurorinnen und Juroren alle eingereichten Arbeiten auch mit Blick auf die Teamleistung, auf Innovation, Nachhaltigkeit und soziales Engagement.

Mit der Auszeichnung wollen die Veranstalter die Arbeit von Personalräten sichtbar machen und die Interessenvertretungen motivieren, sich ideenreich und effektiv für die Belange der Beschäftigten einzusetzen. „Im Fokus“, so Juror Michael Kröll von der Fachzeitschrift „Der Personalrat“, „stehen Wertschätzung und Anerkennung – auch der vielen ‚stillen‘ Gremien, die sich klug und kreativ für die Beschäftigten stark machen.“

Die Redaktion wünscht viel Spaß beim Lesen und eine schöne Sommerzeit!

Quelle: Beamten-Magazin 07-08/2015

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