Einstellungsoffensive mit Haken; Bundespolizei

Einstellungsoffensive mit Haken

Der demografische Wandel hinterlässt auch bei der Bundespolizei seine Spuren. Um die dadurch bedingt frei werdenden Planstellen rechtzeitig neu zu besetzen, hat die Bundespolizei eine sogenannte Einstellungsoffensive gestartet. Pro Jahr sollen bis vorerst 2026 durchschnittlich 1.450 AnwärterInnen eingestellt werden. Derzeit ist der Bereich der Aus- und Fortbildung allerdings sowohl in materieller wie auch in personeller Hinsicht auf lediglich 500 Personen im mittleren und 100 im gehobenen Polizeivollzugsdienst ausgerichtet. Damit fehlen mindestens 552 zusätzliche Planstellen für die Bundespolizeiakademie und die Bundespolizeidirektionen. Bereits 2016 wird zusätzliches Lehrpersonal im Umfang von 297 Planstellen benötigt. Diese Schlussfolgerung zieht das Bundesministerium des Innern jedoch nicht. Die GdP befürchtet, dass das Ministerium das benötigte Lehr- und Ausbildungspersonal aus dem operativen Dienst herauslösen und verschulen möchte. Die Interessenvertretung der PolizistInnen fordert deshalb im Haushalt 2016 die erforderlichen zusätzlichen Planstellen zur Sicherung der Aus- und Fortbildung auszubringen.

Damit fehlen mindestens 552 zusätzliche Planstellen.

Andernfalls führe die verstärkte Laufbahnausbildung für die verbliebenen MitarbeiterInnen zu einer nicht hinnehmbaren Arbeitsverdichtung sowie Überlastung und im Ergebnis auch zu einer Gefährdung der Laufbahnausbildung.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2015

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