DGB fordert Novelle des Dienstrechts; Brandenburg

DGB fordert Novelle des Dienstrechts

Gute Arbeit und attraktive Beschäftigungsbedingungen, darauf kommt es nach Ansicht des DGB für das Gelingen des anstehenden Generationswechsels im öffentlichen Dienst des Landes Brandenburg an. In einem im März veröffentlichten Positionspapier spricht sich die beamtenrechtliche Spitzenorganisation für eine Ausbildungs- und Neueinstellungsoffensive aus. Anders sei der personelle Bedarf der nächsten Jahre nicht zu decken. Es bedürfe eines langfristigen Personalentwicklungskonzeptes, das für einen Zeitraum von 10 bis 15 Jahren den notwendigen Personalbedarf auf der Grundlage der zu erfüllenden Aufgaben sowie der prognostizierten altersbedingten Personalabgänge feststellt. Um den öffentlichen Dienst für Quereinsteiger attraktiver zu machen, sei eine Novellierung des Laufbahnrechts unerlässlich. Dieses müsse durchlässiger und flexibler werden. Hintergrund der Initiative ist das im Brandenburger Koalitionsvertrag formulierte Ziel, das öffentliche Dienstrecht zu überprüfen und mögliche Zugangshürden bei der Gewinnung von Nachwuchs- und Fachkräften für den öffentlichen Dienst abzubauen. In den nächsten Wochen wird der DGB mit der Landesregierung die Vorschläge ausführlich erörtern.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2015

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