A13 für alle Neuen – fast!; Schleswig-Holstein

A13 für alle Neuen – fast!

„Ihr leistet im Vergleich zu anderen Lehrkräften keine gleichwertige Arbeit. Auch in den kommenden Jahrzehnten werden wir euch deshalb schlechter bezahlen.“

Die Anfang März vorgestellten Lehrerbesoldungs-Pläne der Landesregierung stoßen bei der GEW auf scharfe Kritik. Insbesondere die Tatsache, dass Grund- und HauptschullehrerInnen an Gemeinschaftsschulen auch weiterhin in A12 eingruppiert werden sollen, könne nicht akzeptiert werden. „Die Landesregierung aus SPD, Grünen und SSW bescheinigt den Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen: Ihr leistet im Vergleich zu anderen Lehrkräften keine gleichwertige Arbeit. Auch in den kommenden Jahrzehnten werden wir euch deshalb schlechter bezahlen. Da hilft euch dann auch keine unbestritten gleichwertige zehnsemestrige Ausbildung. Das ist ein Höchstmaß an Geringschätzung, wie wir es so nicht für möglich gehalten hätten“, kommentierte der GEW-Landesvorsitzende Matthias Heidn die Entscheidung. Der Entwurf zur neuen Lehrerbesoldung wurde DGB und GEW zugeleitet, die bis Anfang April zu diesem Stellung nehmen werden. Nach den derzeitigen Plänen sollen die Regelungen am 1. Februar 2016 in Kraft treten.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2015

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