„Sorgentelefon“ offenbart dramatische Zustände; Sachsen-Anhalt

„Sorgentelefon“ offenbart dramatische Zustände

Die GEW hat eine ernüchternde Bilanz ihres seit Schuljahresbeginn geschalteten „Sorgentelefons“ gezogen. Einmal pro Woche hatten SchülerInnen, Eltern und Lehrkräfte Gelegenheit, ihre Nöte, Probleme und Fragen zu äußern. Wegen des ungebremsten Personalabbaus trotz ständig steigender SchülerInnenzahlen hatte die GEW schon seit geraumer Zeit vor Problemen in der Unterrichtsversorgung vieler Schulen und ganzer Schulformen gewarnt. Doch nach einigen hundert Anrufen stellte sich die Situation an den Schulen noch dramatischer dar als erwartet. Die überwiegende Zahl der AnruferInnen klagte über grassierenden Ausfall an den Schulen. Berichte über die Nicht-Erteilung einzelner Fächer bis in den Dezember hinein, bis zu 70 Prozent Ausfall in Fremdsprachen oder die Erkrankung der Hälfte des Lehrerkollegiums waren nach Auskunft der Gewerkschaft dabei nur die erschreckendsten Auswüchse einer flächendeckenden Unterversorgung.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2015

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