10 Millionen. Inklusive?; Rheinland-Pfalz

10 Millionen. Inklusive?

Zur Umsetzung der schulischen Inklusion unterstützt das Land seine Kommunen mit 10 Mio. Euro. Die GEW begrüßt diesen Schritt, sieht darin aber nur den Anfang. „Der Unterstützungsfonds für die Wahrnehmung inklusivsozialintegrativer Aufgaben muss deutlicher ausgebaut werden“, erklärte GEW-Landesvorsitzender Klaus-Peter Hammer. Außerdem müsse nachprüfbar sichergestellt werden, dass die den Kommunen zur Verfügung stehenden Mittel auch eins zu eins für die Inklusion eingesetzt werden. Dabei reichten barrierefreie Bildungseinrichtungen nicht aus. Schulen und Kindertagesstätten bräuchten ebenso eine geeignete Sachausstattung. Mit der Unterzeichnung der UN-Behindertenrechtskonvention habe die Bundesrepublik Deutschland sich zur Umsetzung der Inklusion verbindlich bekannt. „Hier darf nicht zu Lasten der Betroffenen gespart werden“, so Hammer, „weder zu Lasten der beeinträchtigten Menschen selber, noch zu Lasten derer, die die Konvention im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit umsetzen.“

Quelle: Beamten-Magazin 03/2015

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