Qualität gibt’s nicht zum Spartarif; Mecklenburg-Vorpommern

Qualität gibt’s nicht zum Spartarif

Ein Sonderbericht des Landesrechnungshofes sorgt für Wirbel. Er kommt zu dem Schluss, Universitäten und Hochschulen seien auskömmlich finanziert. „Angesichts der Bedingungen unter denen die dortigen Beschäftigen im Mittelbau unterhalb der Professur arbeiten ist das nicht nachvollziehbar“, kritisierte die GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner. Die Unsicherheit in der Beschäftigung habe unmittelbare Auswirkungen auf die Qualität von Studium und Lehre. Deshalb unterstützt die GEW die Vorschläge der Studierendenschaften zur Verteilung der freiwerdenden BAföG-Mittel zu Gunsten der Lehrenden an den Hochschulen. „Wir erwarten, dass das Land den unerträglichen Zustand befristeter Arbeitsverhältnisse unter prekärer Bezahlung für einen Großteil der Lehrenden beendet“, sagte Lindner. „Hochwertige Forschung und Lehre bekommt man nicht zum Spartarif“, so die Gewerkschafterin.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2015

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