Gespräch der Spitzen; Baden-Württemberg

Gespräch der Spitzen

Zum jährlichen Spitzengespräch kamen im Februar VertreterInnen von DGB, GEW, GdP und ver.di mit dem Staatssekretär und Chef der Staatskanzlei im Staatsministerium Baden- Württemberg Klaus-Peter Murawski zusammen. Neben der derzeit aktuellen Tarif- und Besoldungsrunde diskutierten die TeilnehmerInnen über die Anhebung der Eingangsbesoldung, die Übertragung des sogenannten Rentenpakets auf die Beamtenschaft und die finanzielle Ausstattung des öffentlichen Dienstes. Einigkeit herrschte jedoch nur in einem Punkt. So sei nach Ansicht aller Beteiligten der öffentliche Sektor unterfinanziert. „Die Unterfinanzierung belastet den Wettbewerb um die besten Köpfe und verstärkt den Mangel an

Staatssekretär Klaus-Peter Murawski (Grüne, r.) diskutiert mit (von links) Markus Kling (ver.di-Landesbeamtensekretär), Hans-Jürgen Kirstein (stv. GdP-Vorsitzender), Gabriele Frenzer-Wolf (stv. DGB-Landesvorsitzende) und Doro Moritz (GEW-Vorsitzende) über die Zukunft des öffentlichen Dienstes in Baden-Württemberg.
Foto: Nina Schwarz/DGB Baden-Württemberg

Nachwuchskräften“, betonte die Landesvorsitzende der GEW Doro Moritz. Dieser Aussage konnte auch Murawski nur zustimmen. „Die guten und wichtigen Leistungen der Daseinsvorsorge, von denen die Bürgerinnen und Bürger sowie die Wirtschaft profitieren, dürfen aber nicht einseitig von den Beamtinnen und Beamten finanziert werden“, stellte Markus Kling, ver.di-Landesbeamtensekretär, klar.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2015

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