Demografisch verspekuliert; Rheinland-Pfalz

Demografisch verspekuliert

Die Aussicht schien so verlockend: Durch den demografischen Wandel sei ab dem Schuljahr 2015/16 mit einem erheblichen Rückgang der SchülerInnenzahlen zu rechnen. Das war die Aussage des sogenannten Klemm-Gutachtens von 2012. Die Politik sah sich in der Lage, trotz fortdauerndem Sparkurs die Klassengrößen in der Orientierungsstufe der Gesamtschulen und Gymnasien von 28 auf 25 zu reduzieren. Doch die Rechnung geht nicht auf: Die SchülerInnenzahlen liegen deutlich über der Prognose. Das Bildungsministerium will daher die Reduzierung der Klassengrößen einfach aussetzen. „Wenn mehr SchülerInnen als erwartet an den Schulen sind, müssen auch zusätzliche Ressourcen bereitgestellt werden“, erklärte der GEW-Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. Nur dann könnten individuelle Förderung und Differenzierungsmaßnahmen gelingen.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2015

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