Schichtmodelle auf dem Prüfstand; Bayern

Schichtmodelle auf dem Prüfstand

Seit Ende letzten Jahres beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe im Innenministerium mit der Erarbeitung neuer, den Arbeitsschutzvorschriften entsprechenden Schichtdienstmodellen für die Bediensteten der Polizei. Die dabei maßgeblichen Eckpunkte: maximale Dauer einer Schicht von 10 Stunden, 11 Stunden Mindestruhezeit vor jeder Schicht, keine Personalmehrung. Damit würden die bisherige Handhabung bei Nachtdiensten sowie der sogenannte Doppelschlag (Früh- und Nachtdienst) nicht mehr möglich sein. Die GdP, die wie der Hauptpersonalrat (HPR) und andere Berufsvertretungen in der Arbeitsgruppe vertreten ist, toleriert den Handlungsauftrag der Arbeitsgruppe. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass Veränderungen nur mit Einverständnis der Berufsvertretungen und somit der Beschäftigten erfolgen dürfen. Der entstandene Eindruck, dass Vorgaben des Innenministeriums bereits von Berufsvertretern und dem HPR abgesegnet wurden, sei falsch. Nun sollen in Workshops mit KollegInnen verschiedenster Dienststellen Schichtmodelle erarbeitet und dann im Rahmen eines Spitzengespräches zwischen den Landesvorsitzenden der Gewerkschaften, dem HPR-Vorsitzenden und dem Innenminister erörtert werden.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2015

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