„Personalabbau ohne uns“; Schleswig-Holstein

„Personalabbau ohne uns“

Mit etwa 2,7 PolizistInnen pro 1.000 Einwohner hat das Land die geringste Polizeidichte im gesamten Bundesgebiet. Dennoch plant die Landesregierung die Streichung von 122 Stellen, insbesondere bei der Verkehrsüberwachung. Zudem will sie Aufgaben im IT-Bereich outsourcen und die Maritime Sicherheit der Schutz- und Kriminalpolizei übertragen. „Alleine die Zahlen des Bundesamtes für Statistik beweisen bereits, dass Schleswig-Holstein im bundesweiten Vergleich mit 121 Euro pro Einwohner die geringsten Ausgaben für seine Polizei aufwendet und folglich mit Platz 16 das Schlusslicht im Ländervergleich ist“, so die beiden stellvertretenden GdP-Landesvorsitzenden Andreas Kropius und Torsten Jäger. Hinzu komme die Gefahr der Überlastung des vorhandenen Personals. So hätten bei einer Umfrage rund 80 Prozent der befragten PolizistInnen bereits aktuell fehlendes Personal sowie 60 Prozent eine übermäßige Arbeitsverdichtung und mangelhafte Vereinbarkeit von Familie und Beruf beklagt. 64 Prozent würden sich trotz gefühltem Kranksein zum Dienst schleppen.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2015

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