Reform des Beurteilungswesens; Baden-Württemberg

Reform des Beurteilungswesens

Nach mehr als 20 Jahren wird das Beurteilungswesen in der Landesverwaltung Baden Württemberg reformiert. Aus diesem Grund kamen am 28. November 2014 VertreterInnen von DGB, ver.di, GdP und dem Innenministerium des Landes zu einem Beteiligungsgespräch zusammen. Mit seinen Mitgliedsgewerkschaften setzt sich der DGB für eine Kombination aus gesetzlichem Mindestmaß von Beurteilung und alternativen Feedback-Systemen ein. Im Erörterungsgespräch wurde dem DGB signalisiert, dass möglichst viele Anregungen in den Gesetzentwürfen zum Beurteilungswesen aufgenommen werden sollen. Dazu zählen laut DGB insbesondere klare Aussagen zu den Gesprächen zwischen Beamtinnen und Beamten und den (Vor-) Beurteilenden, die zum wichtigen, personalentwickelnden Element des Beurteilungswesens werden sollten und der Transparenz dienen. Nicht durchgesetzt werden konnte bislang jedoch die angestrebte Verbesserung des Punktemodells und auch die Anhebung der Altersgrenze auf 60 Jahre in Bezug auf die Ausnahme von der Regelbeurteilung stößt auf Kritik der Gewerkschaften.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2015

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