Fairgabe statt privatisierte Vergabestellen; Sachsen

Fairgabe statt privatisierte Vergabestellen

Wie in Hessen treibt auch in Sachsen die Vergabe öffentlicher Aufträge die KollegInnen um. Hier geht es gar um die Privatisierung der Beschaffung der Dienstkleidung für die sächsische Polizei. „Diese Pläne sind ein Faustschlag ins Gesicht der mittelständischen Unternehmen Sachsens“, erklärt Hagen Husgen, Landesvorsitzender der GdP. Es sei bereits heute abzusehen, dass viele Aufträge dann an Unternehmen außerhalb Sachsens gingen. Arbeitsplatzverluste in der sächsischen Textilindustrie seien absehbar. Husgen warnt davor, Bangladesch zum Beschaffungsstandard für die Uniform der Polizei in Sachsen zu machen. Weder Einsparungen noch Qualitätsverbesserungen seien zu erwarten. Stattdessen liegen der GdP Sachsen Informationen vor, wonach in den nächsten drei Jahren für die privatisierte Beschaffung der Dienstkleidung mehrere Millionen Euro mehr ausgegeben werden sollen.

Quelle: Beamten-Magazin 06/2014

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019