DGB: Mindestlohn entlastet Kommunen; Nordrhein-Westfalen

DGB: Mindestlohn entlastet Kommunen

Faire Löhne zahlen sich aus: Von dem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro werden nicht nur die Geringverdiener profitieren, sondern auch die Kommunen, die bei Hartz-IV-Ausgaben spürbar entlastet werden. Zu diesem Schluss kommt der DGB Nordrhein-Westfalen nach einer Sonderauswertung der Statistik der Bundesagentur für Arbeit. „Nach unseren Berechnungen müssen Bund und Kommunen jährlich rund 850 Millionen Euro aufbringen, um sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse in NRW mit Hartz-IV-Leistungen aufzustocken. Allein die Mietkosten, die größtenteils von den Kommunen in NRW

bezahlt werden müssen, betragen derzeit etwa 500 Millionen Euro“, erklärte der DGB-Bezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber. Endlich sei Schluss damit, dass der Steuerzahler Dumpinglöhne über Hartz-IV subventioniere. Allerdings sei es aus Sicht Meyer-Laubers problematisch, dass junge Beschäftigte bis 18 Jahre und Langzeitarbeitslose vom Mindestlohn ausgeschlossen seien.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2014

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