GdP: Personalabbau stoppen; Brandenburg

GdP: Personalabbau stoppen

Aus Anlass der Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstatistik 2013 durch das Innenministerium fordert die GdP einen Stopp des Personalabbaus bei der Landespolizei. Landesbezirksvorsitzender Andreas Schuster erklärte zudem, um eine Trendwende in der Kriminalitätsbekämpfung landesweit und insbesondere in der Grenzregion herbeiführen zu können, müsse auch das Ergebnis der Auswertung der Polizeistrukturreform abgewartet werden.

Foto: istockphoto.de/Spanishalex

Die Kriminalstatistik weist im Vergleich zu 2012 insgesamt einen leichten Anstieg von Delikten auf. In der Grenzregion betrug der Anstieg dagegen 9,5 Prozent. Die Polizei registrierte in den 24 unmittelbar an der Grenze zu Polen gelegenen brandenburgischen Gemeinden 22.184 Straftaten. Die Aufklärungsquote konnte trotz Personalmangel zwar gesteigert werden, das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in der Grenzregion bleibe jedoch empfindlich gestört, so die GdP. Sie äußerte Unverständnis für die Pläne des Polizeipräsidiums, die so genannte BAO-Grenze, eine besondere Polizeieinheit, ausgerechnet zum jetzigen Zeitpunkt auflösen zu wollen.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2014

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