GdP: Anspruch und Realität bei Beförderungen; Thüringen

GdP: Anspruch und Realität bei Beförderungen

GdP und DPolG Thüringen begrüßen gemeinsam das Vorhaben der Landesregierung, erneut zehn Prozent der Beschäftigten und damit rund 600 Beamtinnen und Beamte zum 1. April 2014 zu befördern. Gleichzeitig mahnen die Gewerkschaften jedoch an, die finanziellen Voraussetzungen für die Beförderungen zu schaffen. Denn Aufgrund von Haushaltszwängen würden zwar in allen Polizeibereichen jeweils rund zehn Prozent aller Beamten befördert, jedoch nicht gleichmäßig über alle Besoldungsgruppen verteilt. Beispielweise stehen nach Schätzungen der Gewerkschaften für rund 1.000 beförderungsreife Polizeiobermeister auf Grund mangelnder Haushaltsstellen nur 66 Beförderungsmöglichkeiten zur Verfügung. In bestimmten Besoldungsgruppen sollen mehrere Dienststellen gar keine Beförderungen zugesprochen bekommen. Die Gewerkschaften fordern deshalb die Wiederaufnahme des vor zehn Jahren ausgesetzten sogenannten Jahresscheibenkonzeptes und damit ausreichende Haushaltsstellen in allen Besoldungsgruppen.

Foto: GdP LSA

Quelle: Beamten-Magazin 03/2014

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