GEW kritisiert Bericht zur Lehrergesundheit; Schleswig-Holstein

GEW kritisiert Bericht zur Lehrergesundheit

Nach Ansicht der GEW zeichnet der aktuelle „Bericht der Landesregierung zu den gesundheitlichen Belastungen von Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften in Schleswig-Holstein“ kein realistisches Bild der Arbeitssituation. „Wer den Bericht liest, könnte glauben: Bei den Schulen handelt es sich um Wellness-Landschaften. Aber die Realität sieht anders aus“, so GEW-Landesvorsitzender Matthias Heidn. Probleme wie Zeitmangel, zu große Klassen, zu viele Pflichtstunden und zunehmende Belastungen, zum Beispiel durch Vertretungsunterricht, Lärm sowie aggressives Schülerverhalten und die damit verbundene wachsende Zahl von psychosomatischen Erkrankungen blende der Bericht aus. Wirksame Maßnahmen zur Entlastung am Arbeitsplatz Schule hätten die jeweiligen Landesregierungen bisher kaum ergriffen. Heidn wiederholte die langjährige GEW-Forderung, die Fehlzeiten von Lehrkräften aus gesundheitlichen Gründen offenzulegen und endlich konkrete Schritte zu besseren Arbeitsbedingungen einzuleiten.

Quelle: Beamten-Magazin 03/2014

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