Junge Lehrkräfte unbefristet einstellen; Rheinland-Pfalz

Junge Lehrkräfte unbefristet einstellen

„Die Situation für junge Lehrkräfte, einen sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz an einer Schule in Rheinland-Pfalz zu erhalten, hat sich in den vergangenen sechs Monaten kaum verbessert.“, so die Bilanz des GEW-Landesvorsitzenden Klaus-Peter Hammer für die erste Hälfte des Schuljahres 2013/2014. Nach wie vor seien zu viele Lehrerinnen und Lehrer mit befristeten Vertretungsverträgen beschäftigt und Schulen nicht in dem notwendigen Umfang mit unbefristeten Planstellen ausgestattet. Da Schulbehörden fürchteten, die befristet Beschäftigten irgendwann fest anstellen zu müssen, würden die befristeten Kettenverträge oftmals nach einer Weile nicht mehr erneuert und die Betroffenen in die Arbeitslosigkeit entlassen. Die GEW fordert daher seit langem ein Umdenken in der Politik. Es müsse eine Vollversorgung mit unbefristeten Stellen nebst einer Vertretungsreserve gewährleistet werden. Zudem sei es nicht länger haltbar, dass Lehrkräfte an Realschulen plus und Integrierten Gesamtschulen trotz gleicher Arbeit unterschiedlich bezahlt werden, weil sie für unterschiedliche Lehrämter ausgebildet wurden. Die GEW hat die Landesregierung mehrfach aufgefordert, diesen Lehrkräften – so wie im Saarland oder in Baden-Württemberg – eine Ausgleichszulage zu zahlen.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2014

mehr zu: Themen und Inhalte
Startseite | Sitemap | Publikationen | Newsletter | Kontakt | Datenschutz | Impressum
www.beamten-informationen.de © 2019