GEW: Grundschulnetz in Gefahr; Sachsen-Anhalt

GEW: Grundschulnetz in Gefahr

Die GEW sieht die Sicherung der Grundschulnetze in Sachsen-Anhalt in Gefahr. „Durch die Vorgabe einer ausnahmslosen Mindestgröße von 80 Schülerinnen und Schülern für die Grundschulen ab dem Schuljahr 2017/18 werden viele Gemeinden gezwungen, ihr ausgewogenes und unter den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten vernünftiges Schulnetz aufzugeben“, bewertet der Landesvorsitzende der GEW,

Foto: fotolia.de/Christian Schwier

Thomas Lippmann, die Folgen einer neuen Verordnung der Landesregierung. Diese Entwicklung sei nicht durch einen Rückgang der Gesamtschülerzahl erzwungen, sondern allein durch Änderungen in den Planungsvorgaben der Landesregierung begründet. Ohne die Möglichkeit, auf die konkreten Gegebenheiten vor Ort mit differenzierten Regelungen reagieren zu können, würden Gemeinderäte in den kommenden Jahren immer wieder zu Schulschließungen bzw. massiven Änderungen von Schuleinzugsbereichen gezwungen, die nicht mehr vermittelbar seien und von den Eltern nicht akzeptiert würden. Die zunehmende Gegenwehr der betroffenen Gemeinden und der Landkreise sei deshalb absolut verständlich und werde von der GEW unterstützt, so Lippmann.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2014

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