DGB: Hochschulen stärken; Nordrhein-Westfalen

DGB: Hochschulen stärken

Anlässlich des Referentenentwurfs für ein Hochschulzukunftsgesetzes in Nordrhein-Westfalen stellt der DGB-Bezirksvorsitzende Andreas Meyer-Lauber fest: „Der Gesetzentwurf weist in die richtige Richtung. Das schwarz-gelbe Hochschulgesetz von 2007 hat zu Fehlentwicklungen geführt, die dringend

beseitigt werden müssen.“ Nicht ökonomischer Wettbewerb, sondern bestmögliche Studien-, Forschungs- und Arbeitsbedingungen müssten die Leitplanken der NRW-Hochschulpolitik sein. Dennoch enthalte der Entwurf Lücken, die es nachzuarbeiten gelte. An vielen Stellen fehle es an den richtigen Instrumenten, um die formulierten Ziele konsequent umsetzen zu können, so Meyer-Lauber weiter. Sichere Arbeitsplätze, eine faire Entlohnung und berufliche Perspektiven seien Voraussetzung für gute Lehre und Forschung und für die Zukunftsfähigkeit Nordrhein-Westfalens. Insbesondere müssten die gigantischen Auswüchse befristeter Beschäftigungen an den Hochschulen zurückgeführt werden. Die Gewerkschaften erwarten, dass gesetzlich normierte gute Arbeitsbedingungen und Mitbestimmung für alle Hochschulbeschäftigten zum Standard werden.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2014

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