Schwarz-Grüne Koalitionsvereinbarung in der Kritik; Hessen

Schwarz-Grüne Koalitionsvereinbarung in der Kritik

Anlässlich der Unterzeichnung des Koalitionsvertrags von Schwarz-Grün in Hessen wird die Kritik der Gewerkschaften an den Plänen der neuen Landesregierung lauter. Als „Abzocke bei den Beschäftigten des Landes“ bezeichnete der GEW-Landesvorsitzende Jochen Nagel die Pläne der schwarz-grünen Koalitionäre, die in erster Linie Sparpläne seien. So soll den Angestellten des Landes auch weiterhin die Rückkehr in die Tarifgemeinschaft der Länder verwehrt bleiben und die Arbeitszeit der Beamtinnen und Beamten verbleibt auf bundesweitem Rekordniveau. Nagel kritisierte, dass mit der geplanten Absenkung der Realeinkommen für die Beamtinnen und Beamten diesen auch noch in die Tasche gegriffen werden solle. Schwarz-Grün betreibe mit diesem Sparhaushalt Schuldenbremsenpolitik durch Sozialabbau und starte eine Neuauflage von Roland Kochs „Operation Düstere Zukunft“, so der GEW-Landesvorsitzende.

Quelle: Beamten-Magazin 01/2014

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