DGB: Mehr Steuerprüfer gegen das Modell Hoeneß; Schleswig-Holstein

DGB: Mehr Steuerprüfer gegen das Modell Hoeneß

Der DGB fordert mehr Steuerprüfer für den Norden Deutschlands. Die Finanzministerien in Kiel, Hamburg und Schwerin sollten dem Beispiel aus Niedersachsen folgen, erklärt der DGB. Das Ministerium in Hannover hatte angekündigt, 100 neue Stellen im Außendienst der Finanzämter zu schaffen. Ziel sei neben Mehreinnahmen auch die Abschreckung vor Steuerhinterziehung. „Der Fall Hoeneß zeigt, dass millionenschwere Steuerhinterzieher in Deutschland immer noch paradiesische Verhältnisse vorfinden“, stellt der Vorsitzende des DGB Nord, Uwe Polkaehn, fest. Dem müsse ein Riegel vorgeschoben werden.

Es werde Zeit, dass nun mehr Steuerprüfer im Norden dafür sorgen, dass niemand mehr ,den Hoeneß‘ machen könne. Jeder Steuerprüfer bringe jährlich rund eine Million Euro zusätzlich für die Staatskasse ein und tue präventiv viel gegen Steuerhinterziehung. Ein Gemeinwesen könne seine vielfältigen Aufgaben nur finanzieren, wenn jeder seinen Beitrag in die Gemeinschaftskasse zahle, erklärt der DGB.

Quelle: Beamten-Magazin 11-12/2013

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