GEW fordert in „Köpenicker Appell“ sichere Beschäftigung an Hochschulen; Bund

GEW fordert in „Köpenicker Appell“ sichere Beschäftigung an Hochschulen

Die GEW schlägt ein „Förderprogramm für verlässliche Karrierewege in der Wissenschaft“ vor. „Wer gute, ja exzellente Forschung und Lehre fordert, muss gute Beschäftigungsbedingungen für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bieten“, betonte der stellvertretende Vorsitzende und Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller, anlässlich der Vorstellung des „Köpenicker Appells“ bei der 7. Wissenschaftskonferenz der GEW in Berlin.

Mit dem Förderprogramm sollen zusätzliche Stellen für promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (Postdocs) gefördert werden, wenn sich Hochschulen und Forschungseinrichtungen dazu verpflichten, diese auf Dauer zu finanzieren und mit einem „Tenure Track“ auszustatten. Ein Tenure Track eröffnet Postdocs die Aussicht auf eine dauerhafte Beschäftigung. In Deutschland seien die Karrierewege für Forscher besonders lang und steinig. „Der Bund sollte daher mit einem Förderprogramm gezielt Impulse für verlässliche Karrierewege setzen“, sagte Keller. Der Aufruf mit Vorschlägen für ein 100-Tage-Programm der neuen Bundesregierung, enthält auch die Forderung nach Änderung des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.

Quelle: Beamten-Magazin 10/2013

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