Erstattungszeiten bei Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten werden kürzer; Bahn

Erstattungszeiten bei Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten werden kürzer

Die EVG hatte immer wieder die langen Erstattungszeiten für Gesundheitskosten bei der Krankenversorgung der Bundesbahnbeamten (KVB) kritisiert und auf die dadurch entstehenden Belastungen für die KVB-Mitglieder hingewiesen. Jetzt ist Besserung in Sicht. Die Bearbeitungszeiten liegen mittlerweile bei zwölf bis 25 Tagen. Die Rückstände bei noch nicht bearbeiteten Anträgen hätten sich seit Jahresbeginn von 155.000 auf 81.000 verringert. EVG-Vorstand Martin Burkert bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KVB für ihre gute Arbeit. Zugleich betonte Burkert bei der Vertreterversammlung der KVB, die Neuausrichtung der Personalplanung bei der Deutschen Bahn werde den Bereich der KVB nicht ausnehmen. Auch die beim Bundeseisenbahnvermögen (BEV) angesiedelte Sozialeinrichtung sei „von verfehlter Personalplanung betroffen – das gilt für Beamte und Arbeitnehmer gleichermaßen“.

Outsourcing von Aufgaben und Tätigkeiten sind für Burkert „absolut tabu “.

Burkert unterstrich, dass die EVG und ihre Personalräte deutliche Änderungen in der Personalplanung durch das BEV erwarten. Die „Fuldaer Erklärung“ stecke den Rahmen dafür ab. Der Bundesvorstand der EVG hatte in dem Papier Prämissen formuliert, um die Bahnbeschäftigten zu entlasten. EVG, Bahnvorstand und Konzernbetriebsrat hatten sich im September nach offenkundig gewordenen Engpässen im Stellwerk Mainz darauf verständigt, gemeinsam Lösungen für die Personalprobleme im Konzern zu suchen. Für die KVB bestehe Änderungsbedarf in vielen Bereichen, sagte Burkert. Die Politik müsse dem BEV mehr Flexibilität für die Personalplanung zugestehen. Die Bezirksleitungen der KVB sollen fortwährend mit der neuesten Technik ausgestattet und darin weitergeschult werden. Outsourcing von Aufgaben und Tätigkeiten sind für Burkert „absolut tabu“. Die EVG will Zusatzschichten in Form von Samstagsarbeit auf das Notwendigste beschränken und fordert mehr Beförderungen als „Motivationsspritze“ für die Beschäftigten. Burkert stellte klar, die KVB sei kein Abbaubereich. „Die KVB ist ein wichtiger und elementarer Bestandteil des BEV – und das wollen wir noch lange als selbständige Behörde erhalten.“

Quelle: Beamten-Magazin 10/2013

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