GdP: Personalausstattung überprüfen; Saarland

GdP: Personalausstattung überprüfen

Die GdP sieht die Neuorganisation der saarländischen Polizei vor einer Bewährungsprobe. Grund ist das Interventionskonzept, das in den Inspektionen im Oktober eingeführt wird. Aufgrund des geplanten Personalabbaus werden nachts künftig neun Inspektionen nicht mehr ständig besetzt sein. Bis 2020 sollen 300 Planstellen wegfallen. In den neun Dienststellen werden pensionierte Polizistinnen und Polizisten daher nicht mehr ersetzt. Vielmehr müssen Polizistinnen und Polizisten der benachbarten Dienststellen nach einem Interventionsplan dafür Sorge tragen, dass Einsatzkräfte unterwegs sind. „Wir müssen abwarten, ob es funktioniert, wenn nicht, müssen wir uns verändern“, sagt der GdP-Landesvorsitzende Reinhold Schmitt. Er und sein Stellvertreter Ralf Porzel berichten von akuter Personalnot und andauernder Belastung der Betroffenen „auf höchstem Niveau“. Sie sprechen sich dafür aus, die Personalausstattung Anfang 2014 wieder zu prüfen. Die im März 2012 eingeleitete Neuorganisation, an deren Modell die GdP mitgewirkt hat, soll die Arbeit der Polizei trotz weniger Personals effizienter machen.

Quelle: Beamten-Magazin 09/2013

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