Kampagne fordert Planstellen für junge Lehrer; Rheinland-Pfalz

Kampagne fordert Planstellen für junge Lehrer

Die GEW hat eine Kampagne gegen die Einstellungspraxis bei jungen Lehrerinnen und Lehrern in Rheinland-Pfalz gestartet. Damit wolle sie den notwendigen Druck aufbauen, um das Bildungsministerium und die Landesregierung zum Umdenken zu bewegen, erklärte der Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. Die Kampagne „Wir wollen rein! – Junge Lehrkräfte brauchen eine Perspektive“ fordert mehr Planstellen, damit junge Lehrer eine sichere berufliche Perspektive bekommen. Nach Angaben der GEW werden an Schulen seit

Jahren Lücken beim Personal durch befristete Vertretungsverträge überbrückt. Landesweit gebe es mehr als 2.000 solcher Kontrakte für die Vertretung bei Krankheit oder Elternzeit. Sie gelten maximal für ein Schuljahr, viele enden am Beginn der Sommerferien. Nur ein kleiner Teil der jährlich 1.500 ausgebildeten Nachwuchskräfte könne mit einer Planstelle rechnen, beklagt Hammer. Der Lehrerbedarf sei weitaus höher als die Zahl der Planstellen. Die GEW wirbt mit Plakaten, Postkarten und einer Unterschriftenaktion für ihre Forderungen.

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2013

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