Beschäftigte können mit Hilfe bei Flutschäden rechnen; Bund

Beschäftigte können mit Hilfe bei Flutschäden rechnen

Der Bund bewilligt großzügigere Vorschüsse für Beschäftigte, die von Hochwasserschäden betroffen sind. Angesichts der starken Zerstörungen, die Überflutungen in weiten Teilen Deutschlands angerichtet haben, hat das Bundesinnenministerium die Richtlinien für die Gewährung von Vorschüssen in besonderen Fällen geändert. Wie das Ministerium in einem Schreiben an die obersten Bundesbehörden

mitteilt, kann der Vorschuss bis zu 10.000 Euro pro Haushalt betragen. Er wird zudem nicht nur gegeben, falls der Verlust von Hausrat, Möbeln oder Kleidung nicht durch eine Versicherung gedeckt ist. Auch wenn Bundesbedienstete gegen die Hochwasserschäden versichert sind, aber die Versicherung noch nicht für den Schaden aufgekommen ist, können sie einen Vorschuss erhalten. Abweichend von der bisherigen Regelung kann Antragstellerinnen und Antragstellern mehr Zeit eingeräumt werden, um den Vorschuss zurückzuzahlen. Spätestens nach fünf Jahren soll der ausstehende Betrag getilgt sein, so lautet die Anweisung des Bundesministeriums. Üblicherweise sind hierfür nur zwanzig Monate vorgesehen. Die Tilgungsraten können abhängig von den wirtschaftlichen Verhältnissen der Betroffenen individuell festgelegt werden. Durch lang anhaltenden und starken Regen waren im Juni Flüsse und Bäche so stark angeschwollen, dass ganze Regionen und Städte überschwemmt wurden. Besonders betroffen waren Landstriche an Elbe und Donau. Die Schäden werden auf mehrere hundert Millionen Euro geschätzt. Siehe auch Seite 17.

Quelle: Beamten-Magazin 07/08.2013

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