DGB mahnt zur Vorsorge für Pensionen; Nordrhein-Westfalen

DGB mahnt zur Vorsorge für Pensionen

Daniela Zinkann vom DGB Nordrhein-Westfalen kritisiert mangelnde Vorsorge des Landes für die Altersversorgung der Beamtinnen und Beamten. Die aktuelle Debatte über steigende Pensionsausgaben gehe in die falsche Richtung, sagt die Leiterin der Abteilung öffentlicher Dienst und Beamte. Das Problem sei nicht das System der Beamtenversorgung. Der Staat als Arbeitgeber habe in den vergangenen Jahren nicht ausreichend Vorsorge getroffen, sagte Zinkann dem WDR. Daher müsse das Land weiter konsequent Rückstellungen bilden. Nach Angaben des Finanzministeriums soll die in festverzinslichen Wertpapieren angelegte Summe bis 2018 auf sieben Milliarden Euro anwachsen. Zinkann fordert gleichzeitig, dass der Staat mehr Geld einnehmen soll, um die berechtigten Pensionsansprüche zu erfüllen. „Kürzungen beim Pensionsniveau lehnen wir ab“, sagte die Gewerkschafterin dem Bericht zufolge. Die Zahl der Versorgungsempfänger wird Experten zufolge in den kommenden zehn Jahren stark steigen, weil für Menschen aus geburtenstarken Jahrgängen der Ruhestand näher rückt. Der Landesrechnungshof erwartet bis 2027 einen Anstieg der Zahl von derzeit rund 165.000 Pensionärinnen und Pensionären auf 230.000.

Quelle: Beamten-Magazin 04/2013

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