Lisa Kranz, Politische Referentin für Beamtenversorgung und Beihilfe der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand; Editorial

Foto: Simone M. Neumann

Liebe Leserin, lieber Leser,

die vergangene Ausgabe des Magazins stand ganz im Zeichen der Tarifverhandlungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer des öffentlichen Dienstes der Länder. Nachdem die Verhandlungspartner in der dritten und letzten Verhandlungsrunde am 9. März eine Tarifeinigung erzielt haben, geht es nun um die Frage, ob die Länder das Ergebnis auch auf ihre Beamtinnen und Beamten übertragen. Der DGB und die Gewerkschaften haben sich bereits während der Tarifrunde für eine Übertragung des Ergebnisses auf die Besoldung stark gemacht. Fest steht, die Tarifeinigung, die eine Erhöhung der Gehälter um 2,65 Prozent rückwirkend zum 1. Januar 2013 und um 2,95 Prozent zum 1. Januar 2014 beinhaltet, ist ein Erfolg für die Beschäftigten. Wie werden die Länder nun bezüglich ihrer Beamtinnen und Beamten entscheiden? Der Länderaufmacher widmet sich dem aktuellen Stand der Diskussion in den einzelnen Bundesländern.

Ein weiterer Schwerpunkt dieser Ausgabe ist der neue Versorgungsbericht der Bundesregierung. Das Fazit des nunmehr Fünften Berichts lautet, die Versorgung der Beamten und Richter im Bundesdienst sowie der Berufssoldaten sei nachhaltig gesichert. Diese eigentlich erfreuliche Nachricht betrachten wir genauer und fragen nach dem Preis, den die Versorgungsempfänger dafür zahlen müssen.

Außerdem stellen wir in eigener Sache Elke Hannack vor. Sie tritt im Juni offiziell ihr Amt als Nachfolgerin der stellvertretenden DGB-Vorsitzenden Ingrid Sehrbrock an und wurde bereits vom DGB-Bundesausschuss gewählt.

Lisa Kranz

Politische Referentin für Beamtenversorgung und Beihilfe der Abteilung Beamte und Öffentlicher Dienst beim DGB-Bundesvorstand

Quelle: Beamten-Magazin 03/2013

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